„800 Jahre gelebte Familiengeschichte - ich lade Sie ein!“
Freiherr Hermann von Rotenhan

Forstbetrieb, Veranstaltungen und Mietwohnungen

Unser Forstbetrieb wird naturgemäß bewirtschaftet und liefert regelmäßig gesundes Wildbret (Rehe und Sauen)  sowie Brenn- und Energieholz.

Neben unseren jährlichen Veranstaltungen (Gartenfest zu Pfingsten) sowie open-air verfügt Schloß Eyrichshof mit Orangerie und Schloß- und Gutshof über viele, wunderschöne, historische Mietwohnungen.

Bei Interesse, senden Sie uns bitte eine email.

 

 

Beschreibung

Das Schloss Eyrichshof ist eine dreiflüglige Anlage.

Der Schlosshof wird nach Osten durch die Schlosskirche St. Bartholomäus, erbaut um 1686, und nach Süden durch die Orangerie (um 1690) umschlossen. Der Mitteltrakt und der Südflügel zusammen gehören dem alten Renaissanceschloss des 16. Jahrhunderts an, der Nordflügel entstammt dem frühen Rokoko (um 1730).



Im Zuge der Umbauten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden einige historistische, insbesondere neogotische Elemente, an der Außenfassade und in den Innenräumen des Schlosses hinzugefügt.

Im nach Osten gelegenen Treppenturm befindet sich ganz oben ein kleines Fenster, in welchem die Holzbüste eines vollbärtigen Mannes in Renaissancetracht steht, das sog. "Bartele von Eyrichshof".

Diese Figur wurde noch im 20. Jahrhundert von einigen Dorfbewohnern beinahe religiös verehrt.
Die Orangerie mit teilweise sehr aufwendigen Stuckdecken wurde vollumfänglich renoviert und 2003 fertiggestellt.

Geschichte

Schloß Eyrichshof, 1232 erstmals als "Iringerstorff" erwähnt, befindet sich von jeher im Besitz der Freiherrn von Rotenhan, einem fränkischen, reichritterschaftlichen Geschlecht, das um das Städtchen Ebern bei Bamberg angesiedelt ist.



Das Schloß wurde wohl unmittelbar nach der Zerstörung der Stammburg Rotenhan im Jahr 1323, welche sich 1 km nordöstlich auf einem Hügel befindet und als Felsruine erhalten ist, erbaut. Das Haus wurde im Bauernkrieg 1525 zum großen Teil zerstört und ab 1530 wiederaufgebaut.

Zur damaligen Zeit wurde die Anlage von vier Ecktürmen flankiert und von einem Wassergraben umgeben, der nach Osten durch eine Zugbrücke passiert werden konnte.

Der Nordflügel des Hauses wurde von Hans Georg IV. abgebrochen und um 1735 - 1746 nach dem Vorbild eines Pariser Hotel de Ville im Stil des frühen Rokoko wiederaufgebaut. Die ursprüngliche Absicht, auch die restlichen Teile des Schlosses abzureißen und im Stile der Zeit umzubauen, kam möglicherweise aus Geldnot - glücklicherweise - nicht zur Ausführung.



Nachdem das Schloß ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in einen "Dornröschenschlaf" gefallen und unbewohnt war, wurde die Anlage 1846 - 1847 von Julius Freiherr von Rotenhan restauriert.

Zwischen 1870 und 1900 erfolgten unter Siegmund Freiherr von Rotenhan und seiner Ehefrau Marianne, geborene Mumm von Schwarzenstein, größere Umbauten sowohl im Schloß, der Orangerie und dem Schloß - und Gutshof.

Ruinen

Zwei Ruinen befinden sich im Eigentum der Familie:

Die Ruine Rotenhan, die Stammburg der Rotenhans, liegt einen Kilometer östlich von Eyrichshof und stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde im Jahr 1323 in einem Streit zwischen dem Würzburger Bischoff Wolfram von Grumbach und Wolfram III. von Rotenhan zerstört.

Seitdem blieb die Burg Ruine. Die Ruine beeindruckt Besucher vor allem dadurch, dass die vorhandenen fünf mächtigen Sandsteinblöcke, zum Teil aufwendig behauen, durch ein umfangreiches Mauersystem zu einer recht grossen und hohen Burganlage verbunden wurden.

Die Ruine Raueneck liegt circa 2 km nördlich der Ortschaft Vorbach und wurde vom Geschlecht von Raueneck (Ruhenecke) errichtet. Diese Familie lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen, erlosch jedoch mit Ludig von Raueneck 1550. Über die Baugeschichte der Burg ist wenig bekannt. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Burg zur Zeit der Erwähnung seiner Kapelle im 15. Jahrhundert bestand.

Es handelt sich um eine sehr weitläufige Anlage, die von einem grossen Graben umfriedet wird und die eine Kapelle, einen Pallas, zwei tonnenförmige Gewölbe und die Reste mehrerer Türme beinhaltet. 1829 gelangte die Ruine in das Eigentum der Rotenhans.